Damit Biene Maja noch lange fliegt

Furtwangen -  Der Honig ist in Gefahr. Die Bienenvölker werden immer weniger. Mit ihrem Ausflug ins Bienenkunde-Museum machen die Bregtal-Imker deutlich, wie wichtig es ist, die Honigbiene zu schützen. 

Die „Bregtal-Imker“ machten ihren Jahresausflug ins Wiesental zum Bienenkunde-Museum. Dieses Museum ist weltweit eines der größten seiner Art und zeigt auf über 800 Quadratmetern die Beziehung des Menschen zur Biene – von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Imkerwerkzeuge und Bienenstöcke aus der ganzen Welt werden dort gesammelt, restauriert und ausgestellt. Eine Führung verdeutlichte die Bedeutung der Biene zur Erhaltung von Natur und Umwelt. Auch Nichtfachleute waren an diesem Tag dabei. Zum Erhalt der Bienen tragen die Imker durch ihre Arbeit in hohem Maß bei. Aber auch Nichtimker können einen Beitrag leisten , indem sie den Bienen blühende Pflanzen oder Bäume in ihren Gärten anbieten, die Nektar oder Pollen spenden. Der Imkerverein Bregtal wurde im Jahr 1908 gegründet. Heute zählt er 59 Mitglieder, davon 39 aktive Imker aus der Region . Diese Imker haben insgesamt rund 210 Bienenvölker. Vor einigen Jahren wurde ausgehend vom Vöhrenbacher Tennisplatz entlang der ehemaligen Bahnstrecke ein Bienenlehrpfad eingerichtet. Dieser zeigt die Lebensweise der Bienen sowie das Handwerk und die Erzeugnisse der Imkerei. Wer möchte, kann den Imkern des Bregtals über die Schulter schauen. 

Quelle: Südkurier 24.09.2013


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